• Gesine Schulz

Sekundärliteratur

Sekundärliteratur, die nur einzelne Autorinnen betrifft, wird hier nicht noch einmal aufgeführt.


Barfoot, Nicola: Frauenkrimi/polar Féminin: Generic Expectations and the Reception of Recent French and German Crime Novels by Women. Frankfurt /M.: Lang, 2007. 227 S. (MeLiS; 5). Inhaltsverzeichnis: https://d-nb.info/98296613x/04


Crime fiction in German: Der Krimi / edited by Katharina Hall. Cardiff: University Of Wales Press, 2016. XXXVII, 166 S. ISBN 978-1-78316-816-3



Hellmann, Harald und Ulrich Hölzer: Die Morde der Lady ABC oder: "Mehr Arbeit für den Totengräber". Kriminalroman-Autorinnen. In: Frauen – Literatur – Geschichte. Schreibende Frauen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Hg. von Hiltrud Gnüg und Renate Möhrmann. Stuttgart: Metzler, 1985. S. 367-379.

Nennen kurz Namen einiger frühen deutschsprachigen Autorinnen (Auguste Groner, Gabriele von Schlippenbach, Therese Wallner-Turm, Elise Fajkmajer, Felicitas von Rezicek), und behandeln dann englischsprachige Autorinnen von Anna Katherine Green bis Patricia Highsmith und Margaret Millar.

! Beitrag ist wohl nicht mehr enthalten in der 2. neu bearb. und erw. Auflage im Metzler-Verlag 1999, siehe unten.


Hügel, Hans-Otto: 1894 Auguste Groner Die goldene Kugel. In: Mord in der Bibliothek. Ausstellungskatalog für die Ausstellung im Schiller-Nationalmuseum zwischen Oktober 1995 und Januar 1996. Mit einem Vorwort von Fred Breinersdorfer. Bearb. von Hans-Otto Hügel, Regina Urban und Hermann Hoffmann. Marbach am Neckar: Deutsche Schillergesellschaft, 1995. 104 S. (Marbacher Magazin. 73 /1996 [So auf dem Cover. Auf der Rückseite des Hefts:] 73/1995.) ISBN 978-3-929146-30-1

S. 32-35.

International ausgerichtet. Groner ist die einzige deutschsprachige Autorin, die behandelt wird.



Karr, H. P. und Almuth Heuner: Wie wir wurden, was wir sind: Der deutschsprachige Krimi von 1945 bis 1990. In: Secret Service. Jahrbuch 2013. Hrsg.: Syndikat, Autorengruppe Deutschsprachige Kriminalliteratur. Meßkirch: Gmeiner-Verlag, 2013. ISBN 978-3-8392-1407-7. S. 211-217.

Namentlich erwähnte Autorinnen, die seit den 1950er oder 1960er Jahren (auch) Krimis veröffentlichten: Alexandra Becker, Alexandra Cordes, Marie Luise Fischer, L. A. Fortride (Pseudonym von Lieselotte Appel), Irene Rodrian.



Keitel, Evelyne: Dem Verbrechen auf der Spur. Kriminalromane von Frauen für Frauen. In: Frauen – Literatur – Geschichte. Schreibende Frauen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Hg. von Hiltrud Gnüg und Renate Möhrmann. 2., vollst. neu bearb. und erw. Auflage. Stuttgart: Metzler, 1999. S. 177-189.

auch: Suhrkamp, 2003. (Suhrkamp Taschenbuch 3447)

! Der Beitrag ist nicht enthalten in der ursprünglichen Ausgabe, Metzler-Verlag 1985, siehe oben.



Kramlovsky, Beatrix: Show Your Face, oh Violence. Crime Fiction as Written by Austrian Women Writers. In: World Literature Today. Vol. 85, No. 3. 2011. S. 13-15.



Leonhardt, Ulrike: Mord ist ihr Beruf. Eine Geschichte des Kriminalromans. München: Beck, 1990. 298 S.

International ausgerichtet. "Die Judenbuche" von Annette von Droste-Hülshoff wird im Vorwort erwähnt und auf den Seiten 21-22 im Kapitel "Ein Mord macht noch keinen Krimi" behandelt. Im 14. Kapitel "Maurizius, Deruga und andere Fälle" befasst sich Leonhardt auf den Seiten 117-120 mit "Der Fall Deruga" von Ricarda Huch.



Ott, Paul: Mord im Alpenglühen. Der Schweizer Kriminalroman – Geschichte und Gegenwart. Zürich: Chronos Verlag, 2020. 347 S. ISBN 978-3-0340-1584-4

Vollständig überarbeitete und erweiterte Neuausgabe von:

Ott, Paul: Mord im Alpenglühen. Der Schweizer Kriminalroman – Geschichte und Gegenwart. Wuppertal: NordPark Verlag, 2005. 279 S. ISBN 978-3-935421-14-0 (KrimiKritik. 4.)

Standardwerk.

Kurztext, Chronos Verlag:

«Mord im Alpenglühen» präsentiert erstmals einen umfassenden Überblick über die Schweizer Kriminalliteratur von den frühen Verbrechensberichten und Gerichtsreportagen im 19. Jahrhundert bis zur heutigen Vielfalt des Kriminalromans. Der Autor zeigt Entwicklungslinien auf und beschreibt Werke von bekannten oder vergessenen Verfasserinnen und Verfassern aus allen Sprachregionen der Schweiz.

Manche Kriminalromane überzeugen durch Alltagsnähe und Milieutreue, andere entweichen unbekümmert ins Fantastische. Immer transportieren sie Botschaften, und nicht selten wird die augenfälligste, der Kampf des Guten gegen das Böse, heimlich unterwandert. Hinter den Namen der Autorinnen und Autoren verbergen sich spannende Lebensläufe, unerwartete Zusammenarbeiten werden ans Licht gebracht und Pseudonyme aufgedeckt. Die Bibliografie enthält über 2000 Werktitel und biografische Angaben.


Verbrechen und Gesellschaft im Spiegel von Literatur und Kunst. Hrsg. von Véronique Liard. München: Martin Meidenbauer, 2010. 293 S.

Verlagstext:

Der Kriminalroman entwickelte sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts rasch zu einer der publikumswirksamsten literarischen Gattungen und bildet bis heute einen beachtlichen Bereich des Buchmarkts sowie der audiovisuellen Fiktionen. Es fand eine deutliche Akzentverschiebung in der Betrachtung des Kriminalromans statt: Die Gattung ist nicht länger dem Vorwurf der Trivialität ausgesetzt. Vielmehr werden nun Texte der Hoch- als auch der Populärkultur in einen gemeinsamen Erkenntnisraum gestellt. Im Vordergrund der durch die Cultural Studies geprägten Kriminalliteraturforschung stehen dadurch gesellschaftliche Ordnungs- und Wertvorstellungen, die im Kriminalroman und verwandten Gattungen ein bevorzugtes Ausdrucksmittel gefunden haben. Der Sammelband zeigt diesen Paradigmenwechsel im Umgang mit dem Kriminalroman auf. Zudem werden die verschiedenen Darstellungsformen von Verbrechen zur Diskussion gestellt und ihre Inszenierungen in literarischen, künstlerischen, soziologischen, psychologischen und juristischen Diskursen untersucht.



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Weitere Literaturhinweise werden folgen.

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